Newsletter    Facebook    Twitter    Google+    Presse    Partner    Karriere    Suchen    Sitemap    Kontakt    Impressum  
   Krisennavigator 
®
15. Jahrgang (2012) - Ausgabe 2 (Februar) - ISSN 1619-2389
Ein "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
Krisennavigator
Mit freundlicher Unterstützung
der Deutschen Gesellschaft für
Krisenmanagement (DGfKM) e.V.

und der Partnerunternehmen:

| Mehr |

| Mehr |

| Mehr |

| Mehr |
 
 

Kundenzufriedenheit mit Unternehmensberatungen

von Andreas Pulver

Problemstellung

Aus Unternehmenskreisen sind zunehmend kritische Stimmen zu den Leistungen von Unternehmensberatungen zu hören. Bemängelt wird insbesondere, daß zwar einerseits von den Beratern umfangreiche Analysen durchgeführt werden, andererseits aber die Umsetzungsorientierung im Rahmen der Beratung zu kurz kommt.

An diesem Punkt setzt die vorliegende Untersuchung an. Ihr Ziel ist es, zum einen die von den Kunden tatsächlich geforderte Dienstleistung "Unternehmensberatung" zu ermitteln und zum anderen die Zufriedenheit der Kunden mit den erbrachten Leistungen der Berater festzustellen. Der Auftraggeber der Studie, die ad tempus consulting Gesellschaft für Unternehmensmanagement mbH - seit August 2000 "Partner des Krisennavigators", hat mit der Untersuchung zugleich den eigenen Beratungsansatz kritisch überprüfen lassen.

Untersuchungsdesign

Mittels einer Datenbank wurden 4042 Unternehmensadressen selektiert. Banken und Versicherungen - als Spezialnachfrager - blieben ausgeklammert. Die Top-Entscheider in den jeweiligen Unternehmen wurden jeweils per Mailing befragt. Um die Untersuchungsanlage nicht mit eventuellen Vorurteilen oder Ressentiments gegenüber der Spezies "Unternehmensberatung" zu belasten, hat BCPro, eine studentische Initiative an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin, die Befragung durchgeführt.

Von den 4042 versandten Fragebögen wurden 184 zurückgeschickt (Rücklaufquote: 4,5 Prozent). Die an der Befragung teilnehmenden Unternehmen stammen zu 20 Prozent aus dem Bereich "Pharma/Chemie", zu 23 Prozent aus der metallverarbeitenden Industrie und zu 14 Prozent aus der Elektroindustrie. 9 Prozent sind im Bereich "Kunststoff", 6 Prozent im Handel und 28 Prozent in sonstigen Bereichen tätig.

Bewertet wurden insgesamt 134 Beratungsprojekte, die ein Honorarvolumen von mehr als 40 Millionen Mark generiert haben. Die Beratungsprojekte sind - gemessen an der Projektanzahl - relativ gleichmäßig verteilt auf internationale Beratungsgesellschaften (27 Prozent aller Projekte), Spezialberatungen (20 Prozent), kleine Beratungsgesellschaften (33 Prozent), Einzelberater (19 Prozent) und Studenten (1 Prozent).

Ergebnisse

Als Hauptgründe für den Beratungsbedarf werden - neben dem fehlenden eigenen Know-how und den fehlenden Kapazitäten - die Notwendigkeit eines externen Moderators bzw. einer neutralen Expertise genannt.

Die häufigsten Beratungsfelder sind die Bereiche "Strategie" und "Prozeßoptimierung". Der Bereich "Forschung & Entwicklung" hat nur außerordentlich selten externe Beratungsleistung in Anspruch genommen.

Mit rund 678.000 Mark liegen die Honorare pro Beratungsprojekt bei den internationalen Beratungsgesellschaften am höchsten und mit etwa 97.000 Mark bei den Einzelberatern am niedrigsten.

Die Zufriedenheit aller Beratungskunden wurde auf einer Schulnotenskala von 1 bis 5 erfaßt. Sie liegt im Durchschnitt bei einem Wert von 2,5. Am höchsten ist die Zufriedenheit mit Spezialberatungen und am niedrigsten die mit internationalen Beratungsunternehmen.

Bei der überwiegenden Zahl der Beratungsprojekte wurden die Erwartungen der Kunden nicht erfüllt. Die größte Diskrepanz zwischen erwarteter Leistung und erbrachter Leistung zeigt sich bei der Umsetzungsunterstützung der Beratungsergebnisse. Relativ gering ist die Diskrepanz bei der Einbeziehung der Geschäftsführung in das jeweilige Beratungsprojekt.

Die Gesamtzufriedenheit der Kunden wird am stärksten von der fachlichen Qualifikation und Akzeptanz der Berater im Unternehmen sowie von der Umsetzbarkeit der Beratungsergebnisse beeinflußt. Letzere hat auch den stärksten Einfluß auf den Erfolg des Projektes - gemessen an der Erreichung des Projektziels.

Im Gesamtvergleich aller Beratungsunternehmen erfüllen die spezialisierten Beratungsunternehmen die Kundenerwartungen zu knapp 90 Prozent (89,9 Prozent). Die anderen drei Typen von Beratungsunternehmen kommen nur auf rund 80 Prozent (Einzelberater 81,2 Prozent, kleine Beratungsgesellschaft 79,8 Prozent, internationale Beratungsgesellschaften 78,9 Prozent).

Insgesamt gehen - nach Ansicht der Verfasser der Studie - die Spezialberatungen als "Testsieger" aus der Untersuchung hervor. Ihre Stärken liegen - neben der umfassenden Einbeziehung der Geschäftsführung und der Mitarbeiter - insbesondere in der fachlichen Qualifikation und der praktischen Erfahrung der Berater.

Bezug

Die Studie "Kundenzufriedenheit mit Unternehmensberatungen" steht im Internet-Angebot von ad tempus consulting unter "Aktuelles" zum kostenlosen Download bereit.

Autor

Andreas Pulver
- Geschäftsführender Gesellschafter -
ad tempus consulting
Goetheplatz 5
D-60313 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 29 98 68 466
Telefax: +49 (0)69 29 98 68 464
Mobil: +49 (0)172 310 56 92
Internet: www.ad-tempus.com
E-Mail: apulver(at)ad-tempus.com

Erstveröffentlichung im Krisennavigator (ISSN 1619-2389):
3. Jahrgang (2000), Ausgabe 11 (November)


Seitenanfang | Zurück | Drucken Drucken | Kontakt | Sitemap | Impressum

Vervielfältigung und Verbreitung - auch auszugsweise - nur mit ausdrücklicher
schriftlicher Genehmigung des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, Kiel.
© Frank Roselieb 1998-2012. Alle Rechte vorbehalten.
Internet:
www.krisennavigator.de | E-Mail: roselieb(at)krisennavigator.de

 
   

Aktueller Kongress

Krisenkommunikationsgipfel
Universität zu Köln
22. März 2012

Aktuelle
Stellenangebote

Berater (m/w)
Restructuring &
Finance in München
und Hamburg 

Referent (m/w)
Sicherheitsmanagement
Siemens AG
in München

Spezialist (m/w)
Notfallmanagement
MAN SE
in München

Aktuelle Lehrgänge

Zertifikatslehrgang
Krisenkommunikations-
manager/in (DGfKM)

04. bis 06. Juni 2012
in Köln

Zertifikatslehrgang
Restrukturierungs-
manager/in (DGfKM)

11. bis 13. Juni 2012
in Düsseldorf
27. bis 29. August 2012
in Berlin

  

Zertifikatslehrgang
Katastrophen-
manager/in (DGfKM)

Termine auf Anfrage (nur
öffentliche Einrichtungen)

Mobile Dienste

Bitte geben Sie direkt
www.krisenjournal.de bzw.
restrukturierungsjournal.de
in Ihr Smartphone ein.

Aktuelle Magazine

Direkt zu den
Fallstudien, Fachbeiträgen,
Buchtipps, Links etc.

Krisenmanagement
Krisendiagnose
Krisenkommunikation
Issues Management
Risikomanagement
Sicherheitsmanagement
Katastrophenmanagement

Ihren Beitrag
ergänzen? Kontakt

Aktueller Buchtipp 

Suchen Sie weitere
aktuelle Publikationen?
Institutsbibliothek

Soziale Netzwerke

Folgen Sie uns auf ...


www.facebook.com/
krisennavigator


www.twitter.com/
krisennavigator


https://plus.google.com/
101280635759197424200

Interviews
(Auswahl)

Krisenkommunikation
bei Katastrophen

(SWP)

Psychologie der
Krisenbwältigung

(ARD)

Repuations-
management von BP

(dapd)

Status des
Katastrophen-
managements

(Handelsblatt)

Krisenkommunikation
bei Stuttgart 21

(Blog)

Reputations-
management von BP

(detektor.fm)

Krisenkommunikation
von BP im Web 2.0

(Adzine)

Krisenkommunikation
des Bundespräsidenten

(Blog)

Krisenmanagement
bei Opel

(Tagesschau)

Krisenkommunikation
der Bahn

(W & S)

Krisenkommunikation
bei Restrukturierungen

(Focus)

Reputationsmanagement
von SAP

(Computerwoche)

Krisenkommunikation
der Bahn

(Tagesthemen)

Krisenkommunikation
der Bundesagentur
für Arbeit

(Spiegel)

Krisenmanagement der
Bundesregierung

(Tagesthemen)

Risikomanagement
in Unternehmen

(Fluter)

Krisenkommunikation
in Kriegszeiten

(Spiegel)

Stellungnahmen
(Auswahl)

Krisenkommunikation
der Ergo-Versicherung

(Welt)

Krisenmanagement
von Sony

(Stern)

Internationales
Krisenmanagement

(Wiener Zeitung)

Status des Auslands-
krisenmanagement

(FTD)

Katastrophen-
kommunikation in Japan

(HAZ)

Krisenkommunikation
bei AKW-Unfällen

(Bild)

Status des
Katastrophen-
managements

(n-tv)

Krisenkommunikation
bei Stuttgart 21

(Handelsblatt)

Krisenkommunikation
von Google

(W & V)

Krisenkommunikation
von BP

(Standard)

Status der
Krisenkommunikation

(FTD)

Krisenkommunikation
der Bahn

(Focus)

Krisenmanagement
bei Projektkrisen

(Spiegel)

Krisenkommunikation
der CDU

(Abendblatt)

Reputations-
management von BP

(Welt)

Krisenkommunikation
zu Griechenland

(Welt)

Krisenkommunikation
im Tourismus

(Tagesspiegel)

Krisenkommunikation
des Papstes

(N24)

Krisenmangement
der CDU

(Bild)

Krisenkommunikation
im Insolvenzfall

(CRN)

Krisenkommunikation
der HSH-Nordbank

(Welt)

Markenkrise
bei Opel

(Welt)

Krisenmanagement
in Unternehmen

(FTD)

Prozessbegleitende
Krisenkommunikation
(Litigation-PR)

(FTD)

Krisenkommunikation
im Internet

(Süddeutsche)

Krisenmanagement
der Bundesregierung

(Spiegel)

Reputationsmanagement
der Deutschen Bank

(Süddeutsche)

Status des
Risikomanagements

(FTD)

Bewältigung von
Produktrückrufen

(FTD)

Reputationsmanagement
von Unternehmen

(FTD)

Krisenprävention von
Unternehmen

(Welt)

Institutsportraits
(Auswahl)

"Krise als Beruf"
(Welt)

"Stell dir vor,
es ist Krise"

(Manager Magazin)

"Virtuelle Sanitäter"
(Welt am Sonntag)

   Deutsch   /  English  Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 8. Februar 2012